Sonntag, 8. Januar 2017

Kleine Auswertung des Lese-Bingos 2016

So, wird Zeit, mal zu schauen, wie ihr das Lese-Bingo 2016 so abgeschlossen habt. Ich habe neulich (am 3.1.) eure Blog-Seiten durchstöbert, um mal zu schauen; der nachfolgende Stand bezieht sich also auf dieses Datum.

Erfreulicherweise hatten sich 15 Interessierte angemeldet, um mitzumachen; mit mir waren es also 16, die sich im letzten Jahr dem 5x5 Lese-Bingo-Feld stellen wollten. 
So, wie ich das euren Seiten entnehmen konnte, ist Elli wie schon im Jahr 2015 die erfolgreichste Teilnehmerin, denn sie hat nicht nur ein Buch zu jeder der 25 Kategorien gelesen, sondern auch noch zu jedem Buch eine Rezension geschrieben. Hut ab, liebe Elli, das nenne ich mal Sports- äh, Buchgeist! :D Wer (wie ich) bei manchen Kategorien so gar kein passendes Buch gefunden hat, kann HIER auf Ellis Seite mal einen Blick auf ihre gelesenen Bücher werfen.
Aber natürlich freue ich mich ebenso über alle anderen, die mitgemacht haben.
Marina beispielsweise hat, so wie ich das sehe, 21 Kategorien von 25 erfüllt (leider 1 Buch doppelt angerechnet), 14 davon mit Rezension.
Numi kann sich 11 von 25 Kategorien anrechnen. Ein paar mehr hat an1097 geschafft, 18 nämlich, davon sind 7 Bücher mit Rezensionen versehen.
Devona hat 8/25 und alle 8 mit Rezensionen. Tanja hat 17 gelesene Kategorien angegeben, allerdings keine Rezensionen verlinkt (oder nicht geschrieben). Ich muss gestehen, ich habe nicht eure ganzen Blogs durchsucht, um die Rezensionen zu lesen, sondern mir nur eure Lese-Bingo-Seiten angeschaut, daher weiß ich nicht, (wenn ihr es nicht angegeben habt), wieviele der 25 möglichen Rezensionen ihr tatsächlich geschrieben habt.
Nina hat 4 von 25 Bücher gelesen und 2 Rezensionen geschrieben - vielleicht aber irgendwann mittendrin abgebrochen? Ebenso vielleicht wie Denise, die sich zwar angemeldet hatte, aber heute keine verfügbare Blogseite mehr zum Lese-Bingo hat.
Buch Ninja hat sich 11 gelesene und rezensierte Bücher angerechnet.
Goldkindchen kommt auf 14 gelesene und rezensierte Bücher - und ja, die Neuauflage der Bibel lass ich übrigens zählen als "Buch, das älter ist als ich"... :D
Julia hat ganze 20 von 25 Kategorien gelesen und rezensiert - nicht schlecht! Sie wird dadurch nur ganz knapp überholt von Neyasha, die sich 21 gelesene Bücher angerechnet hat, und alle mit Rezension. Glückwunsch! Der geht auch an Lona, die ebenfalls 21 gelesene Bücher vorzuweisen hat, jedoch davon nur 9 mit Rezensionen. Und letztlich noch Anna, die 5 von 25 Kategorien gelesen hat und 4 davon mit Rezension.
Eine Susanne hatte ich sich ebenfalls angemeldet, hat jedoch ohne Blog teilgenommen, sodass ich keinen Einblick über ihren Lese-Bingo-Stand habe.

Falls euch genauer interessiert, wer welches Buch gelesen hat, schaut mal HIER vorbei und klickt euch durch die Teilnehmer-Seiten.

Ich selbst habe 20 von 25 Bücher für das Lese-Bingo gelesen, davon aber nur 9 rezensiert. Irgendwie ist meine Rezensier-Quote im Laufe des Jahres immer weiter zurück gegangen, habe ich ja schon erwähnt. Mal sehen, wie ich mich 2017 schlage...

Apropos 2017: Hier noch einmal der Hinweis, dass auch 2017 ein Lese-Bingo stattfindet. Wer mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen. HIER der Link.

Elli als der erfolgreichsten Lese-Bingo-Kandidatin winkt somit erneut eine kleine Überraschung als Belohnung - schau einfach demnächst mal in dein Postfach.

Mittwoch, 4. Januar 2017

[Rückblick] Lesejahr 2016

Das neue Jahr ist 4 Tage alt und ich nutze die ruhige Vormittagsstunde, um zurück ins letzte Jahr zu schauen. Einen kleinen Jahresrückblick mache ich jedes Jahr, so also auch heute.
2016 habe ich 98 Bücher gelesen. Ein bisschen hat es mich die letzten Tage gewurmt, dass ich nicht einfach noch 2 mehr "geschafft" habe zu lesen, aber eigentlich ist mir das mittlerweile ziemlich egal. Schon 98 sind ja eine ganze Menge... ;) 
Hier mal mein obligatorischer Rückblick:

- Die meisten Lacher -
Hm, ich habe eben festgestellt, dass ich gar nicht so wirklich lustige Bücher 2016 gelesen habe. Es gab immer nur mal hier und da nebenbei irgendeine lustige Stelle, und mehrere davon z.B. in "Liebesfilm Riss" von Jill Mansell.


- Das schönste Pärchen - 
... sind für mich dieses Jahr Isa und Alexej aus der "Rabenblut"-Reihe von Nikola Hotel gewesen.



- Das fieseste Ende -
... oder auch das Ende, das ich am wenigsten nachvollziehen konnte, fand sich in "Bär im Boot". Bei diesem Buch habe ich mich nach dem Lesen wirklich ein bisschen veräppelt gefühlt - denn was soll das denn? So ein offenes und noch dazu hoffnungsloses Ende, mit dem man so gar nichts anfangen kann, außer sofort in Tränen auszubrechen?? Schrecklich. Ich hab "Bär im Boot" danach erstmal richtig böse angeguckt.




- Das beste Abenteuer - 
Ach, da gab es einige. Allen voran natürlich der Reihenabschluss "The Raven King" - was für eine Buchreihe!!! Und dann habe ich mich 2016 auch durch die komplette "Jake Djones"-Buchreihe gelesen, die wirklich schön abenteuerlich ist. Hat mir gut gefallen. Gut war aber z.B. auch auch "Der Blackthorn Code".

- Der gemeinste Cliffhanger - 
Da fallen mir spontan das Ende von "Lockwood & Co.: Das flammende Phantom" ein sowie "Rabentod" von Nikola Hotel - das ist ein echt fieser Cliffhanger!

- Die meisten Tränen -
... habe ich bei "Auf Null" verdrückt. Das Buch hat mich ziemlich durchgerüttelt und sowohl zum Lachen als auch zum Weinen gebracht. Und das, obwohl ich es erst überhaupt nicht lesen wollte!


- Viel Wirbel um nichts -
Tja, da stehe ich zwar - glaube ich - ziemlich alleine da, aber irgendwie haben mir dieses Jahr so manche Bücher, die andere Leser und Blogger gaaanz toll fanden, überhaupt nicht gefallen. So z.B. "Angelfall" von Susan Ee oder auch "Liebe ist was für Idioten. Wie mich." von Sabine Schoder.


- Am meisten gelernt - 
... habe ich mit dem "Atlas der ungewöhnlichsten Orte". Ich finde zwar, das Buch hätte in seiner Aufmachung ein wenig mehr hermachen  können, aber inhaltlich hat es mich mehrmals in Erstaunen versetzt.

- Die größte Überraschung - 
... wie oben schon beschrieben, wollte ich dieses Buch eigentlich gar nicht lesen. Ich mache um Geschichten von kranken Menschen einen Bogen, muss ich gestehen - vielleicht weil ich ohnehin jeden Tag beruflich mit Leid und Sorgen zu tun habe. Dieses Buch erreichte mich aber als Leseexemplar - Gott sei Dank, kann ich nur sagen, denn es hat mir die spannendsten und emotionalsten Lesestunden im letzten Jahr beschert: "Auf Null" von Catharina Junk.

- Highlights 2016 -


- Enttäuschungen 2016 - 


- Welche waren eure Highlights, Enttäuschungen und Überraschungen im Jahr 2016? - 

Samstag, 31. Dezember 2016

Tschüss 2016! + Lese-Bingo 2017

Hallo ihr da draußen!
Aus meinem Dezember-Vorsatz, mich hier häufiger zu Wort zu melden, ist nichts geworden, wie man unschwer erkennen kann. Ganze 3 Beiträge in diesem Monat, naja...
Tatsache ist, dass mein Blog-Verhalten in den letzten Monaten wirklich seeeehr zurückgegangen ist. Zum einen mag das an fehlender Zeit gelegen haben, aber der kann ich auch nicht alles in die Schuhe schieben. Vielmehr ist es wohl eine Mischung aus fehlender Zeit, keine Lust, keine Motivation und der Tatsache, dass ich freie Zeit auch einfach mal anders genutzt habe. Ich habe eine Menge gelesen in diesem Jahr, das schon, aber mir hat zunehmend die Lust und der Nerv gefehlt, mich danach hinzusetzen und irgendetwas zu einem Buch zu schreiben. Meine Rezensions-Quote ist ins Bodenlose gefallen 2016... Aber letztlich ist und war mir das (meistens) egal, denn zwingen wollte ich mich dazu auch nicht, denn dann hätte ich diese ganze Blog-Sache hier gleich lassen können.
Und ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich noch nie übers Aufhören nachgedacht hätte. Nein, tatsächlich ist der Gedanke zuletzt immer häufiger gekommen - vermutlich ist deswegen auch die Häufigkeit der Beiträge hier so geschrumpft. Aber letztlich ist da doch noch ein Blog-Wille in mir, wenn ich mal in mich hineinhorche. Irgendwie ... will ich "i am bookish" nicht aufgeben, zumindest noch nicht. Ich kann nicht sagen, ob sich das nicht vielleicht doch irgendwann ändert oder eben doch andere Dinge wichtiger werden. Lesen werde ich immer, ohne Frage. Aber vielleicht wird das Bloggen dazu irgendwann einfach nicht mehr passieren. Momentan ändere ich aber vorerst nichts. Mag sein, dass es auch 2017 nicht ständig etwas von mir zu hören oder zu lesen sein wird. Vielleicht bleibt es bei 2-4 Beiträgen im Monat. Wundert euch nicht ;)
Was ich aber gern definitiv ändern möchte, sind meine Besuche bei euren Blogs, denn die habe ich in den letzten Monaten wirklich fast gar nicht mehr vorgenommen. Ich hatte einfach zu wenig Lust, meine Zeit vorm Laptop zu verbringen und habe dadurch sooo viel verpasst, was ihr so alles gebloggt und berichtet habt. Das möchte ich schon gern ändern, denn es gibt einige Blogs, bei denen ich eigentlich wirklich gern vorbeischaue.

In den nächsten Tagen plane ich einen kleinen Jahresrückblick für 2016 auf dem Blog sowie die Auswertung vom Lese-Bingo 2016. Die Chancen, dass die Beiträge dazu kommen, sind recht hoch, denn momentan habe ich Urlaub (und damit ein bisschen Zeit) - juhuuuu! :D
Apropos Lese-Bingo: Ich habe mich nach einigem Hin und Her und Zögern doch dazu entschlossen, noch ein Lese-Bingo fürs Jahr 2017 zu machen, nachdem mich ein paar von euch danach gefragt haben. Ihr seid herzlich eingeladen, mitzumachen! Oben in der Sidebar (direkt unter dem Blog-Namen) findet ihr die Seite dazu (oder klickt HIER) - ich freue mich, wenn sich wieder Mitstreiter/innen finden, meldet euch dann einfach.

Vorerst wünsche ich euch aber einen guten Start ins neue Jahr! Wir lesen uns nächstes Jahr wieder.
(Folgendes Liedchen kann ich mir an dieser Stelle jedoch nicht verkneifen angesichts des ganzen Silvester-Trubels... :D)


Dienstag, 13. Dezember 2016

"Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod" - Gerhard Jäger

Blessing Verlag, 2016
22,99 Euro


Handlung:

Im Herbst 1950 kommt der junge Wiener Historiker Max Schreiber in ein Tiroler Bergdorf, um einem alten Geheimnis auf den Grund zu gehen. Konfrontiert mit der archaischen Bergwelt und der misstrauischen Dorfgemeinschaft , fühlt er sich mehr und mehr isoliert. In seiner Einsamkeit verliert er sich in der Liebe zu einer jungen Frau, um die jedoch auch ein anderer wirbt. Als ein Bauer unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt, ein Stall lichterloh brennt und der Winter mit ungeheurer Wucht und tödlichen Lawinen über das Dorf hereinbricht, spitzt sich die Situation dramatisch zu. Schreiber gerät unter Mordverdacht und verschwindet spurlos – nur seine Aufzeichnungen bleiben zurück.
Mehr als ein halbes Jahrhundert später will ein alter Mann endlich die Wahrheit wissen. Von seinen eigenen Schatten verfolgt, begibt er sich auf Spurensuche in die Vergangenheit.



Meine Meinung:
Inmitten dieser unscheinbaren weiß-grauen Buchdeckel, auf denen vorne dieser zuerst etwas sperrig wirkende Titel zu lesen ist, verbirgt sich eine durchweg lesenswerte, spannungsgeladene und mitreißende Geschichte über einen Mann, der in ein Dorf kommt und dort wie nebenbei das ganze Leben der Mitbewohner umwirft. Dabei gibt es eine Geschichte in der Geschichte, denn als Leser begleitet man den 80-jährigen Protagonisten dabei, wie er sich mithilfe eines alten Manuskripts auf Spurensuche begibt, der Suche nach seinem verschollenen Cousin. Eben dieser Cousin hat das Manuskript verfasst, in dem die Rede ist von seiner Zeit in einem kleinen Bergdorf, von dem Kennenlernen und Sich-Annähern bei den anderen Dorfbewohnern, von der Liebe, die nicht sein darf und schließlich von höchst dramatischen Wendungen, aus denen nicht jeder lebend wieder herauskommt. 
Mich hat diese Geschichte tatsächlich schon nach wenigen Seiten völlig in ihren Bann gezogen. Ich wollte unbedingt wissen, was mit Max passiert ist, warum es dem 80-jährigen Herrn im Jetzt so wichtig ist, etwas über ihn zu erfahren - mehr als 50 Jahre nach den dramatischen Ereignissen. Wo ich mir anfangs beim Lesen noch gedacht habe, dass hier und da kleine Längen im Text sind und man manches auch kürzer hätte darstellen können, würde ich jetzt nach dem Lesen rückblickend doch nichts anders haben wollen. Das Buch ist gut so, wie es ist. Es ist eindringlich, es beschäftigt den Leser auch noch über das Lesen hinaus. Es ist bedrückend. 
Irgendwo habe ich das Wort "sprachgewaltig" gelesen, und das ist die Geschichte von Max Schreiber wirklich. Zunächst war ich angesichts dieses Sprachstils, dieses gelegentlichen Wiederholens von Wörtern, Aufzählungen, ganzen Teilsätzen ein wenig irritiert, bis mir aufgefallen ist, dass genau das den Reiz der Erzählung ausmacht. Und schon nach kurzer Zeit macht auch der holprige Titel mehr als Sinn.
Eine wirklich gelungene Erzählung im winterlichen Ambiente, für mich ein echtes Jahresabschluss-Highlight.

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